Sperenberg-Blankensee-Runde

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oder »Auf ’ne Buchtel zu Bäcker Röhrig«


Heute war es wieder soweit und ich konnte nach einer Woche Laufsport, endlich wieder einmal mein Rennrad bewegen. Oleg hatte zum Tirschenreuther-Ring gerufen und eine Radlerin und sechs Radler folgten dem Aufruf aus dem Internet. Da die weibliche Begleitung, Yvonne, heute das Vetorecht zur Streckenwahl inne hatte, wurde anders als sonst, über Diedersdorf gen Süden geradelt.

Angenehm flocking rollte es, sicher auch weil darauf geachtet wurde, möglichst gleichmäßig voran zu kommen. Armin hatte heute die Weisungsbefugnis für die Streckenführung und so tanzte fuhr alles nach seiner Pfeife. Kurz vor Trebbin sammelten wir noch die Berliner Radsportelite ein, mit dem wir uns beim Windschatten-fahren abwechselten. Sehr schön. In Trebbin trennten sich unsere Wege, denn wir hatten den Bäcker in Blankensee auf dem Plan.

Buchteln bein Bäcker Röhrig in BlankenseeDort kehrten wir zu Buchteln und Kaffee bei herrlichem Sonnenschein ein. Nach Kettengesprächen ging es weiter. Die Gruppenfotos vom Innenhof hielten leider nicht meinen hohen Qualitätsanforderungen stand, deshalb hier und heute keine Veröffentlichung dazu. Sorry.

Armin und die Gang wollte noch eine Nase ranhängen, was bedeutete, dass ein Teil der zurückgelegten Strecke erneut gefahren werden musste. Ich war darüber nicht sehr glücklich. Der Gedanke an dealing with ambiguity half mir nicht wirklich weiter und so stellte ich meinen iPod an und lauschte Musik. Es dauerte eine Weile, bis ich mich wieder gefangen hatte. Nun freute ich mich auf die kommende Herausforderung, den Willy hochzukurbeln.

Hinter GrossbeerenEigentlich war mir klar, dass ich die rote Laterne einfahren würde, auch ließen mich meine Kettenbrüder brav in den Berg hinein fahren. Erst auf den letzten Metern kassierten sie mich und Oleg lobte meinen gleichmäßigen Antritt dort hoch. Oh well, mal sehen, wie das mit ein paar Kilo weniger auf den Rippen dort hoch abgeht!?

Zu einer gemeinsamen Einkehr kam es heute nicht mehr, da alle irgendwie nach Hause wollten. Auch gut. Schöne Runde, schöne Buchtel und Kaffee. Morgen dann wieder zu einem Bäcker in der nahen Umgebung!?

Niederfinow-Frau Kühn-Tour

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oder »Erste lange Runde in bekanntem Trainingsrevier«


Heute war es endlich mal wieder so weit: Ich durfte mein geliebtes Rennrad bewegen und mich mit den Jungs und einem Mädel auf diesen Klassiker machen.

Um 9:20 Uhr traf ich, fast vor meiner Haustür, wie verabredet auf Stefan B. und Thilo. Es ging zu dritt zum eigentlichen Treffpunkt in der Dietzgenstrasse, wo wir noch 10 weitere Mitfahrer trafen. Alles bekannte Rennrad-Buddies, mit denen ich schon so einige Trainings-Kilometer abgerissen hatte. Die Wiedersehensfreude war groß, bevor es raus aus der Stadt ging.

Auf dem Weg nach OstenBernau war das erste Zwischenziel. Kurz nach dieser beschaulichen Kleinstadt mussten wir eine erste Zwangspause an einem Bahnübergang einlegen. Eine gute Gelegenheit unsere Mittagsmenüs auszuloten – auf dem Speiseplan standen Kartoffelpuffer oder Eierkuchen bei Frau Kühn an der Schleusentreppe. Wie schon auf den vielen Ausfahrten dorthin zuvor.

Um nicht unnötig lange, im 30 Kilometer entfernten Niederfinow, auf unseren Mittagstisch warten zu müssen und einen Platz in der Sonne zu sichern, rief ich bei Frau Herrn Kühn an und orderte das Gewünschte. Well done, nun konnte es weiter auf die Reise dorthin gehen. Mit leichtem Schiebewind und einer sehr disziplinierten Gruppe: ein Kinderspiel. Meine Sorge über die mangelnde Fitness waren verflogen und es rollte einfach herrlich.

Gestärkt bzw mit vollem Bauch geht es nun auf ein welliges SegmentBei Frau Kühn genossen wir die Sonne, die flott servierten Puffer und Eierkuchen, bevor wir uns auf den etwas beschwerlicheren Heimweg machten. Zum einen gab es Gegenwind und zum Anderen waren nun noch einige kleinere unsanfte Wellen zu bügeln.

Aber auch das wurde gemeistert, bevor eine weitere geschlossene Schranke unseren Vortrieb bremste. Sehr schön, denn es war an der Zeit für einen weiteren Fototermin. Ein herrlicher Ort zum fotografieren mit Selbstauslöser. Am 3. Oktober 2011 entstand hier schon mal ein ganz tolles Foto, also heute wieder:

Bahnschranken-Stop-Klassiker

Nun ging es mit einer weiteren Extra-Nase hinter Wandlitz nach Hause. Eigentlich hätte ich diese 10-Extra-Trainingskilometer heute nicht gebraucht, denn am Ende standen fast 172 km auf dem Garmin. Janz schön viel…aber schön war’s!

Potsdam-Ketzin-Runde

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oder »Ab in den Frühling«


Mein Kettenbruder Christoph N. hatte heute zu einer Frühlingsrunde auf fb gerufen. Genau der richtige Wiedereinstieg nach drei Wochen Rennrad-Abstinentz.

So trafen wir uns um 11 Uhr am Auerbachtunnel um diese, mir bekannte Strecke unter die Laufräder zu nehmen. Recht geordnet ging es in großer Gruppe raus nach Wannsee, um dann den Schäferberg zu überqueren.

Unfreiwilliger Stop an der Glienicker BrückeBei der Abfahrt, unten auf der Königsstrasse, kurz vor der Glienicker Brücke wendete eine PKW-Fahrerin ihren Golf, ohne in den Rückspiegel zu gucken und Christoph N. konnte nicht mehr ausweichen und kollidierte mit der Fahrertür des Fahrzeugs.

Er landete auf dem Asphalt und schlug sich das Knie auf. Als wir zu ihm zurück kehrten, sass er mit verbundenem Knie am Straßenrand – neben ihm eine Blutlache. Kein schöner Anblick. Der Krankenwagen erschien recht zeitnah und nahm Christoph gleich mit ins nahegelegene Krankenhaus.

Ganz schöne DelleNach einer gefühlten Ewigkeit erschien dann auch die Polizei um den Unfall aufzunehmen. Das Rad und der PKW wurden vermessen, Stephan S. kam mit seinem Kombi angefahren und transportierte das Rad ab, so dass wir nun unsere Runde, leicht geschockt, fortsetzen konnten.

Es wurde ein wenig befahrener Wirtschaftsweg nach Werder an der Havel gewählt. An einer Havelbrücke mussten die Räder geschultert werden, was dem Spass bei Sonnenschein und ∅ 9,6 °C keinen Abbruch tat.

Brückentreppen zu Fuss

Nun ging es kurz über eine Landstrasse und dann immer auf dem Deich zur Fähre von Ketzin, die uns wieder für 1,- € pro Nase inklusive Rennrad ans andere Ufer brachte. Zeit für ein notorisches Erinnerungsfoto auf der Fähre blieb auch heute wieder.

Jetzt hatten wir den Wind auf unserer Seite und er half uns über Ütz nach Neu-Fahrland. Am Abzweig nach Sacrow trennen sich unsere Wege und Karsten und Herbert verabschiedeten sich in Richtung Falkensee. Der Rest der Bande fuhr mit mir in Richtung Spandau.

Auf der Ketzin-FähreAn der Heerstrasse gabe es dann eine letzte Gruppenteilung. Der Sturz von Christoph N. hat die Stimmung dann doch ein wenig getrübt, sonst hätte das echt eine perfekte Runde werden können.

Wenn jetzt die Temperaturen noch ein wenig steigen, macht das Rennradfahren auch wieder richtig Spass!