ERT 2018: Breisgau 1. Tag

Kandel und Schauinsland


Nachdem gestrigen Anreisetag in unsere, doch recht verlebte und einfache, Pension »Keller« stand heute zum Glück wieder Radfahren auf dem Programm.

Zuerst einmal musste ich mich aber aus meinem 4 m² großen Einzelzimmer unter dem Dach schälen. Als Monteurs-Zimmer sicher gut geeignet; um dort eine Woche Urlaub zu machen eher nicht. Ich hatte tatsächlich den Jack-Pot: von alle 50 Teilnehmern hatte ich das kleinste, heißeste, da direkt unter dem nicht isolierten Dach, und unbequemste Zimmer.

Also aufs Rad, nach dem übersichtlichen Frühstück. Zum Glück ließ sich der Tourenleiter überzeugen, bereits um 9 statt 10 Uhr zu starten. Ansonsten entspricht eine solche Unterbringung tatsächlich nicht mehr meinen Vorstellungen von Urlaub. Großer Mist.

Auf dem Rad sah dann die Welt zum Glück ein wenig besser aus: blühende Landschaften und perfekter Asphalt und Terrain für uns Rennrad-Enthusiasten.

Zuerst ging es den Kandel hinauf. Jan-Ulrichs Hausberg. Ein doch recht unangenehmer Berg, da einige recht steile Passagen den Auftrieb maßgeblich erschwerten.

Oben gab’s dann strahlend blauen Himmel und Weitblick, was mir bei meinem letzten Besuch dort oben verwehrt blieb. Auch konnte ich eine neue Bestzeit für den Aufstieg dort hoch für mich in mein Trainingstagebuch eintragen. Am 06.06.2009, vor 9 Jahren (!)  habe ich etwa 3 Minuten länger gebraucht. Strike!

Abfahrt, Vorfreude aufs Buffet. Dieses erwartete uns dann in Kirchzarten direkt am Bahnhof. Leckere Wassermelone und Nutella-Stullen wurden gereicht. Bei der Hitze (36°C) wurde auch viel getrunken bevor es am Supermarkt noch einen Milchreis für die nächste Herausforderung gab: Schauinsland.

Erstmal wurde Freiburg auf tollen Schleich-Rad-Wegen durchquert, bevor es nach viel, recht harmloser, Steigung in den Berg ging.

Ich schaltete auf »Race-Modus« wollte ich doch sehen, ob meine Zeit aus 2009 noch zu verbessern war.

Trotz hohem Puls und hoher Anstrengung blieb ich 8½ Minuten langsamer. Oh well, ich werde wohl auch nicht jünger…

Schauinsland-König Zeiten
Schauinsland-König Zeiten

Nachdem alle oben angekommen waren ging es die steile Abfahrt herunter ins Münstertal, wo uns Herbert noch einen tollen Bäcker mit Schwarzwälder-Kirsch-Torte zeigte präsentierte.

Die restliche 22 km zurück zum Gasthaus »Keller« waren ein Klacks und bevor wir uns versahen hatten wir diesen wundervollen Ort Merdingen wieder erreicht.

Auf die Speisekarte »Pfifferlinge mit Fleisch« hatten wir heute keine Lust und so wurde die Salatbar des lokalen REWE geplündert.

Morgen dann auf gleichem Weg zurück ins Münstertal. Mal sehen, wie daß so geht!?

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