Große Bäcker-Runde nach Fehrbellin

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oder »Männer-Ausfahrt mit Einkehr«


Da in den üblichen Quellen für heute keine langen Touren angeboten wurden, entschloss ich mich, die Große Bäcker-Runde selbst anzubieten. Wer weiss, wie oft wir diese klasse Runde in diesem Jahr noch fahren können!? So dachten auch meine MItfahrer. Christoph und Sven warteten bei mir vor der Haustür, Wolfgang stieß nach einem Kilometer an der Metro hinzu, Sebastian, Herbert und Frank kamen zum Rathaus Falkensee und Tom wartete kurz vor Nauen auf uns. Die Fahrt gen Westen war auch heute wieder kein Zuckerschlecken, denn eine frische Briese blies uns ständig ins Gesicht. Da war es nicht verwunderlich das sich meine Kettenbrüder nicht drum stritten, vorne im Wind fahren zu fahren und einige Turns waren doch von extrem kurzer Dauer.

Erst nach Nackel, rund 70 km der Strecke, gab es dann zum Ersten mal Rückenwind, was allen nun richtig Spass machte. Besonders weil es ab hier weniger als 20 km zu unserer Einkehr, dem Konditor Schmiedel in Fehrbellin waren. Dort angekommen wurden von mir, wie immer, zwei Stück Kuchen bestellt, denn meine Glycogen-Speicher waren leer. Klasse Männer-Benzin-Gespräche wurden geführt, bevor es auf den Rückweg ging.

Heute war das Aufbrechen, nach der Rast, nicht ganz so zäh, denn der Rückenwind half uns ein wenig zurück über bekannte Wege, erst nach Linum, dann Kremmen, dann Vehlefanz, wo wir uns von Tom verabschiedeten. Am Kreisverkehr hinter Marwitz verabschiedeten wir uns von den Falkenseeern und fuhren über Hennigsdorf, wo Sven und Wolle Richtung Nord-ost weiter fuhren. Für Christoph und mich, ging es noch durch den Spandauer-Forst bevor nach 144 km die Runde auch für mich ein Ende fand.

Fazit: EIn klasse Tour mit netten Kettenbrüdern. Teilweise recht ambitioniert gefahren, allerdings ist der Kontrast von Führungsfahren und in den hinteren Reihen mitrollen, bei Gegenwind sehr stark. Da hat dann Alleine-Fahren mehr Trainingseffekt. Heute ging es ja auch um den Spass der Gruppenfahrt und der war 100%ig da! Danke an alle Mitfahrer!

»Early-bird«-Samstags-Runde

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oder »Zu viert zum Bäcker nach Blankensee«


Das Tourenangebot war heute recht überschaubar. Niels bot eine schöne Runde um 8.30 Uhr in den Süden, in den Landkreis Teltow-Fläming an. Eine Einkehr beim Bäcker in Blankensee war auch vorgesehen. Genau das Richtige für mich an einem Herbst-Samstag-Vormittag.

Um 9 Uhr traf ich auf Niels und Daphne, die noch Sven im Gepäck hatten. Nach kurzer Begrüßung ging es auch schon recht flott den Kronprinzessinnenweg stadtauswärts. Auf dem Weg nach Saarmund machten uns heute weniger die Autofahrer zu schaffen, als der wirklich garstige Westwind. Beschweren wollte ich mich aber über diesen, zu dieser Jahreszeit recht üblichen, Westwind auch nicht, denn am kommenden Samstag kann er uns helfen, von Hamburg zurück nach Berlin zu kommen.

Nach knapp der Hälfte der Strecke, bei Kilometer 50, erreichten wir den Bäcker in Blankensee, und genossen Kaffee und Kuchen in der Sonne im Innenhof. Nach ausgiebigen Kettengesprächen ging es nun, mit ordentlich Rückenwind, nach Trebbin und dann gemeinsam Richtung Nord-Ost, nach Blankenfelde, wo sich unsere Wege trennten. Ich fuhr weiter Richtung Westen, gegen den Wind, über Zehlendorf nach Hause. Niels, Daphne und Sven, weiter Richtung Nord-Osten.

Fazit: Eine schöne Tour, bei recht frischen herbstlichen Temperaturen (Ø 8,8°C). Meine Zehen waren oft sehr kalt und ich musste ordentlich Kurbeln, um warm zu bleiben. Dank der netten Mitfahrer kam aber nie Langeweile auf. Gerne wieder!


Erweiterte Schwielowsee-Runde

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oder »Trainieren ohne Begleitung«


Die letzten drei Touren waren alle klasse Gruppenfahrten; heute wollte aber leider niemand mit mir fahren, und so machte ich mich alleine auf den Weg. Um doch ein wenig Abwechslung zu haben, lud ich mir die Strecke und damit verbunden auch die Virtuellen-Partner-Daten meiner letzten Trainingsrunde in meinen Garmin Edge 800. So konnte ich zu jedem Zeitpunkt sehen, wo ich, beim Kampf gegen den Wind, heute stand.

Es lief nicht wirklich gut und meine Beine fühlten sich schlecht an. Ein Ruhetag war wohl zu wenig, vielleicht hingen auch die Biere der letzten Tage in den Beinen oder der Wind war einfach zu garstig. Egal, es geht ja um den Spass, den Trainingseffekt und das Ausbelasten in der Natur. Die Fahrzeit und der Schnitt sind eigentlich immer schmückendes Beiwerk.

Nachdem Sacrow passiert war und die Großstadt hinter mir gelassen war, begann es wieder richtig Freude zu machen und ich genoss die milden Herbsttemperaturen. Leider blitzten die Sonne nur sehr selten, hinter dem vereinzelt fallenden Laub, hindurch; aber dadurch kam der Spass zu keinem Abbruch.

Einige Autofahrer meinten es jedoch nicht gut mit mir und ich erhielt so 2x ungewollt hohe Adrenalin-Stöße. In der kurvigen Abfahrt nach Ferch guckte ein entgegenkommender Autofahrer lieber auf die Schiffe auf dem See und kam mir auf meiner Spur so nah entgegen, das ich beinahe seinen Außenspiegel gestreift hätte. Ich fuhr den Hügel hinunter in voller Fahrt und eine hohe Bordsteinkante verhinderte das ich in den Straßengraben flüchten konnte. Sowas brauche ich gar nicht!

Der Rest der Strecke wurde weniger nervenaufreibend Abgespult und ich staunte nicht schlecht, als ich zu Hause sah, das ich den VP heute besiegen konnte und fast 6 Minuten schneller war als beim letzten mal. Was mir allerdings spanisch vor kommt, ist das die Streckenlänge 4 km kürzer sein soll obwohl ich genau die selbe Strecke gefahren bin wie beim Letzten mal. Da der Speichenmagnet, bedingt durch Neupositionierung, öfter den GSC 10 Trittfrequenz-Sensor verwirrt hat, könnte da der Fehler liegen. Ich werde das weiter beobachten.

Fazit: Eine nette Runde. Mit anderen Kettenbrüdern und Schwestern zu fahren macht mir aber momentan wirklich mehr Spass. Vielleicht weil ich mich so dran gewöhnt habe. Wir werden sehen. Es bleibt spannend!