3-Seen-Runde auf dem Renner

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vom Sacrower See zum Schwielowsee nach Blankensee


In Ermangelung geeigneter Tourenangebote der üblichen Quellen, musste ich mir am heutigen Feiertag selber eine Strecke zusammen klicken. Das geht mit dem Routenplaner von Strava einfach von der Hand. Nicht das ich Angst hätte mich zu verfahren, aber ich wollte vorher sehen, wie viele Kilometer mich erwarten würden. Heute waren es gut 130. Alleine. Machbar.

Recht spät ging es dann vor die Tür. Es war mit 12°C noch recht frisch und meine Klamottenwahl in Form von Lang-Arm-Trikot und Knielingen war exakt richtig. Auch die tiburuGlove evo7 waren eine gute Wahl.

Recht ambitioniert ging es raus aus der Stadt. Ich war überrascht, wie gut sich die Beine drehten. Nach ner guten Stunde wurde es dann aber gemütlicher. Nicht nur weil mir der Wind entgegen blies, auch waren die Speicher leer. Ich war mit Absicht nüchtern los gefahren. Eine Banane gab dann Energie.

Am Schwielowsee kam mir der Sascha T. mit einer schnellen kleinen Gruppe entgegen. Leider fuhren sie genau in die andere Richtung. Ein wenig Gesellschaft wäre jetzt doch willkommen. Die bekam ich durch verfrühte Geburtstagswünsche meines Freundes Tarek. Wir plauderten bis Blankensee. Mit den Apple EarPods funktioniert das während der Fahrt wunderbar.

Dann gab es Kuchen in Blankensee. Ich war überrascht wie wenig Radler im Hof beim Röhrig in Blankensee waren. Ich hatte heimlich gehofft, mit einer Gruppe nach Hause rollern zu können.

Der Plan ging nicht auf, aber die Sonne schien und die tiburuGlove evo7 konnten in der Trikottasche verschwinden.

Nun wurde es doch ein wenig zäh und ich sehnte mich nach der HomeBase. Zuvor mussten aber noch Güterfelde, Dreilinden und mein Schicksalsberg passiert werden. Alles lief wie am Schnürchen, aber ohne neue Rekorde.

Den Feiertag aktiv genutzt. Nun widme ich mich meiner Couch.

FAR™ Pankow-Niederschönha​usen #1|19

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Abend-Hunni dank geänderter Arbeitszeiten


Nach der Umstellung von der Google-Mailingliste ins viel modernere Strava-Club-Zeitalter wollte ich die FAR im Norden nicht nur abonniert wissen, sondern auch mal wieder fahren. Auf den Tag genau vor 6 Jahren (!) bin ich dort das letzte mal aufgeschlagen und so war heute DER Tag.

Die üblichen Verdächtigen waren gekommen und auf eine Tourenbeschreibung wurde nur aufgrund meiner Nachfrage nicht verzichtet. Zu eingespielt scheint die Bande dort oben zu sein. Auch gut.

Nicht mit dem befürchteten Anfangs-Drang-Schub ging es ins Mühlenbecker-Land. Prima. Obwohl ich bereits auf Betriebstemperatur gefahren war, war mir nicht nach Renn-Führungs-Hatz, sondern eher nach Plauder-FAR, aber das geht hier auch nicht.

Also immer schön Unterlenker und hinter den Vorausfahrenden klein machen um den Puls in den hinteren Reihen nicht zu sehr anzuheben. Dies gelang teilweise, denn es wurden nicht alle Passagen, wie Alex prophezeite, voll durch geballert.

So kamen wir zwar flott, aber ohne neue Höchstgeschwindigkeits-Sektoren-Zeiten aka KOMs wieder in Pankow an. Die Einen wollten nach Hause, die Anderen noch ein kaltes FA-Bier vom Späti. Ich schloss mich den Anderen an und hatte noch ein angenehmes Gespräch mit Hans & Antonio.

Mal sehen ob ich es nochmal schaffe zur FAR #2|19… gutes Training war es auf jeden Fall.

Am Ostersamstag zum Schiffshebewerk in Niederfinow

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Im Norden gibt es auch Kuchen


Irgendwie war heute vor Abfahrt der Wurm drin und ich musste noch in letzter Minute die CR2032-Batterie meines Leistungsmessers wechseln. Genau die 4 Minuten, welche ich zu spät zum Startpunkt kam. Zum Glück rief ich bei Alex an und kündigte meine kurze Verspätung an. Die Bande wartete geduldig auf mich und begrüßte mich mit: »Das ist neu: Du bist eigentlich nie zu spät.« Stimmt.

Schon angeschwitzt ging es dann auf bekannten Wegen raus aus der Stadt. Trotz grosser Gruppen fielen mir die Führungen schwer. Sicher auch, weil ich keine, wie mein Garmin gestern vorschlug, 41 Stunden regeneriert hatte, zum anderen gab es doch auch leichten Gegenwind. Egal die Gruppe war groß genug, dass jeder mal ran durfte.

Irgendwann war dann Niederfinow erreicht. Ich bestaunte zum ersten mal das neue Schiffshebewerk, direkt neben dem Alten. Als ich vor 4 Jahren das letzte mal dort war, war es noch eine Baustelle und man konnte damals nur erahnen wie es aussehen würde.

Jetzt noch ein paar Wellen und dann war schon Eberswalde, unser bekannter Pausenort erreicht. Beim Gustav gab es leckere Backwaren in der Sonne. Herrlich.

Der Rückweg fuhr sich heute sehr gut, denn es gab leichten Schiebewind und der Tacho war meist jenseits der 30 km/h. Nur wurden bei mir die Körner langsam knapp und bei Summt fühlte ich mich so schwach, dass ich schon fast aufgeben wollte und die Gruppe verlassen. Ich biss mich durch, da auch meine Herzfrequenz im ordentlichen Bereich war. Es schien als wären die Speicher einfach leer. Kann passieren, denn gestern war auch nicht einfach. Oleg munterte mich mit diesen Worten auf: »wenn es einfach wäre, würde es jeder machen«

Ohne einen entsprechenden Schlusssprint, zumindest von mir, wurde Pankow erreicht und ich war sehr zufrieden, mit der Bande angekommen zu sein. Mal sehen, was noch so geht…