Päwesin-Runde rerereloaded

»Wiederholungstäter mit Vorsatz«


Das war heute gar nicht so einfach mit der Tourenfindung, denn ein kleines Regenfeld zog beständig auf Berlin zu.
Diesem wollte ich mich auf keinen Fall aussetzen und so sagte ich den Treff mit den TiRis am Auerbachtunnel erstmal ab. Marc wollte mit Jule nach Päwesin – auch dieses Vorhaben war mir erstmal nicht genehm. Dann hatte ich soviel Hummeln im H…, dass ich einfach los wollte.

Aus mangelnder Kreativität entschloss ich mich dann auch nach Päwesin aufzubrechen. Die Runde hat sich vielfach bewährt und der Kuchen ist einfach klasse dort. Also die neuen schmalen Mäntel auf Durck gebracht und los!

Es rollte sehr gut zu Beginn, obwohl mir mein Garmin nach dem ersten Ampelsprint nur eine zufriedenstellende Fitness attestierte. So ganz unrecht hatte er da nicht. Wie er das wohl immer so ermittelt? Durch diese Ansage ließ ich mir natürlich genauso wenig den Spass verderben, wie durch die unentspannten Autofahrer, die sich in ihrer Kfz-Lenker-Ehre gekränkt fühlten, weil ich an der roten Ampel ganz nach vorne vor gefahren bin. Egal, Hupen darf er, brauch sich dann aber auch nicht über einen Mittelfinger wundern.

Auch auf der Strasse von Potsdam zum Autobahnzubringer nach Wustermark wurde ich wüst beschimpft. Ich würde mit meinem Fahren auf der Strasse „Unfälle provozieren“ und dass sein ja wohl eine Kraftverkehrsstrasse. Sie wisse das genau! Ja klar… mehr als Kopfschütteln viel mir hier nicht ein. Dann konnte ich endlich nach Ütz abbiegen und es wurde erheblich verkehrsärmer. Gut so.

Nun rechnete ich jeden Moment damit, auf Marc und Jule aufzuschließen, hatte er mir doch geschrieben, dass er um 9:30 Uhr starten würde und einen 28er lockeren Schnitt anpeilen würde. Dem war leider erstmal nicht so und ich war schon ganz traurig, alleine Kuchen essen genießen zu müssen und den Heimweg auch alleine fahren zu müssen.

Gerade als ich ihm in der Schlange beim Backwahn eine iMessage sendete, tauchte er mit Jule auf. Die Freude war allerseits gross und wir genossen zusammen Kuchen bei bedecktem Himmel.

Nachdem alles verputzt war, machten wir uns gemeinsam über Tremmen und Wustermark auf den Heimweg. Marc wollte noch mit Jule im Sacrower See schwimmen gehen und bog in Priort ab. Ich düste entlang der B5 zurück nach Spandau.

Klasse Samstagstour, mit minutengenauer Punktlandung vor dem grossen Unwetter. Gerade als ich aus der Dusche kam, war draussen grosse Dusche und »Land unter«

Mal sehen, was morgen so geht!?

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