Nach einer Woche Radsport-Abstinenz – kein Rennrad, kein Zwift, kein Tanke zu Tanke, musste der Renner heute wieder bewegt werden.
Also mit Alex eine Runde ausgerufen und schon waren wir zu siebt. Treffpunkt Metro-Spandau. Der Auto-Verkehr war bis Gatow trotz Ferienbeginns nervig aber erträglich. Keiner hupte. Hinter Sacrow gibt es dann einige Kanten, bei denen alle Protagonisten moderat fuhren. Sehr löblich, obwohl an den kleinen Anstiegen ja immer Sport-frei gilt. Oh well, Hauptsache alle haben Spass!
Relativ flott wurde Päwesin erreicht. Sicher auch, weil kein garstiger Westwind blies.
Der Backwahn war heute angenehm leer, allerdings überraschte ein Hinweisschild (siehe Fotos) am Kuchentresen. Ob es der DSGVO geschuldet ist oder warum die betroffenen Personen nicht den Fotografen im Netz direkt ansprechen ist mir schleierhaft – aber auch egal. Ein letztes Erinnerungsfoto vom Tresen habe ich heute hier veröffentlicht. Ohne Personen drauf. Sollte sich jemand über irgendwelche anderen Fotos hier auf dem Blog stören oder gar aufregen: Einfach mail an mich, und ich entferne das entsprechende Bild. Das Leben kann so einfach sein!
Einfach war die Rückfahrt auch, wenn man starker Radler im Gepäck hat. Das hatten wir und so ging es recht flott und gut gelaunt, trotz Gegenwindes, zurück nach Spandau. Schön Ausfahrt! Später noch Grillen bei Herbert – mal sehen was morgen so geht!?
Heute dann also die letzte Etappe auf der italienischen Sonneninsel. Es sollte zurück in die südliche Hauptstadt gehen. Die Streckenlänge und die geplanten Höhenmeter waren überschaubar und auch deshalb ging es entspannt auf die Strecke. Bei genauer Betrachtung des Weges wurde auch deutlich, daß ein sehr grosser Teil Küstenstrasse sein würde, was mir besonders gut gefiel.
Es wurde sogar noch schöner als erwartet und für viele fast endlose Kilometer ging es entlang des azurblauen Mittelmeers. Immer hoch und runter mit einigem an Wind und Sonne. An einem Aussichtspunkt gab es dann, mit einigem Wehmut, das letzte Buffet der Reise bevor in der Ferne schon Cagliari zu sehen war. Erst mussten noch die historischen Strandbäder passiert werden, bevor es auf einem verkehrsarmen Radweg, vorbei an Salinen, in die Innenstadt ging.
Dort erreichte ich überpünktlich unser Hostel, was mir erneut die Ehre verschaffte das Gepäck mit ausladen zu dürfen. Einige Mitfahrer drückten sich vor dieser Aufgabe, was ihnen nicht gerade meinen größten Respekt einbrachte. Wenn alle zusammen mitgeholfen hätten, wäre es noch einfacher und schneller gegangen.
Abfahrt Campingplatz
Ziel Cagliari
Schöne Küste
toller Ausblick
Impression
Gruppenfoto am letzten Buffet
Azurblaue Buchten
Strandpromenade mit Radweg bei Cagliari
die Salinen
zurück in Cagliari
Mein persönliches Fazit zur ERT-Sommertour Sardinien:
Die Reise war Klasse von meinem Sportverein wff organisiert. Vom Radtransport über die Unterkunftsauswahl bis hin zur Verpflegung vor Ort hat alles wieder einmal wunderbar funktioniert und harmoniert. Vielen Dank dafür! Wie immer gab es auch mal Engpässe. Erinnern kann ich mich an mageres Abendessen und Frühstücke, die den Namen nicht verdienen. Immer wurde dann aber improvisiert und das Beste draus gemacht. Dafür mache ich das auch schon zu lange, als daß ich nicht wüsste, daß alles probiert wird um uns Radler zufrieden zu machen.
Die Insel an sich ist schon sehr schön und viele Sektoren und Orte sind ein Traum zum Radfahren. Allerdings bin ich schon auch ein wenig verwöhnt und gestört hat mich der doch recht oft anzutreffende rauhe Asphalt und die schlechten Strassen. Klasse ist natürlich, dass typisch italienisch, in fast jedem kleinen Ort eine Espresso-Bar war, wo man auf die Schnelle einen Cappuccino trinken konnte.
Die einheimischen Autofahrer haben mich dann doch sehr viele Nerven gekostet und erhöhten Puls beschert. Einfach unverständlich warum immer so dicht überholt werden musste. Manchmal war es echt extrem brenzlig. Ohne wirklichen Grund.
Ich freue mich, daß ich diese Reise gesund und mit viel Freude bestreiten konnte. Meine Traum-Insel wird Sardinien allerdings nicht werden, zu der ich wie Mallorca, jedes Jahr zurück kehren muss. In toller Erinnerung bleibt sie alle mal!
Der Ruhetag war sehr erholsam und der einzige Sport war ein knapp fünf Kilometer langer Spaziergang in die nächste Ortschaft. Dafür durften wir nach dem „Run“ aufs Frühstücksbüffet endlich wieder Radfahren.
Es ging gleich in toller Lanschaft los, die einfach gute Laune machte. Aus den Bergen ging es heute wieder runter an die Küste, also tendenziell eher wenig Berge zu erklimmen.
Auf einer breiten Straße ging es nach dem leckeren Buffet im Schatten über viele Brücken und durch unbeleuchtete Tunnel nach Don Vito, dem letzten Ort vor der Küste, in dem ich mir noch ein Crokantino und eine Cola genehmigte, bevor es vorbei an Flamingos – die ich nicht gesehen habe – zu unserer heutigen, vorletzten Unterkunft ging. Ein Campingplatz in Strandnähe. Mal sehen wie die morgige letzte Etappe werden wird!?
Abfahrt
kurzer SighSeeing Stop am Stausee
Berghoch-Kneten
rollen lassen
oben
Buffet im Schatten
Buffet
mal wieder unterwegs
Bergab
Tunnel ohne Licht
Schöne Weg zum Campingplatz
Gönnung
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