»Rad am Ring« 2013 2. Wechsel

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oder »Singin’ in the rain«


Bei Regen seinen Turn zu beginnen ist schon sehr speziell und sicher nicht Jedermanns Sache. Meine eigentlich auch nicht. Aber was soll’s: Wir sind ja nicht zum Spass hier…

Ich hatte mächtig Angst Respekt vor dem Ring bei Regen. Mir fehlte die Erfahrung wie sich die schnellen Abfahrten und Kurven denn bei Regen fahren würden!? Wie starke müsste eingebremst werden? Wie stark war die Haftung bzw. der Grip?

Erstaunlich gut, wie ich schnell heraus fand. Richtig den Respekt konnte mir das gute Kurvenverhalten meines Rades aber nicht nehmen. Und das war sicher auch gut so, denn der Regen wurde stärker und die Sicht schlechter.

Oben auf der Hohen Acht fand ich eine dicke Nebelsuppe vor. Nun kam eigentlich der Sektor, den ich sehr gerne fahre: Viele Wellen die sich super drücken lassen.

Nebelsuppe auf der Hohen Acht

Es begann nun, sicher auch Aufgrund des schlechten Wetters, zu dämmern und zu allem Übel hatte ich meine Beleuchtungsanlage noch nicht am Renner montiert.

Ich überlegte kurz ob ich mich auf die zweite Runde, ohne Licht, wagen sollte. Ich entschied mich dafür. Schnell merkte ich allerdings, dass meine Entscheidung nicht sehr klug war, denn eigentlich jeder Radler der mir begegnete hatte bereits sein rotes Rücklicht eingeschaltet. Teilweise blinkende, rote LEDs die einem Nebelschlusslicht am PKW blass aussehen lassen.

Ein zurück gab es nicht, da musste ich durch. Sehr unangenehm da ich eigentlich immer auf ausreichende Beleuchtung achte.

Leider ohne Licht an der Audi Geraden

Auf der Audi Geraden wurde es dann richtig dunkel und ich bekam Angst, umgefahren zu werden. Auch der Grand-Prix Kurs musste noch gefahren werden. Viele Kurven ohne Licht. Das Ein ums Andere mal wurde ich zurecht angegangen, dass ich doch bitte mein Licht einschalten solle und so war ich heil froh, als ich Bernd an der bekannten Stelle endlich, ohne Kollision oder Fremdberührung den Transponder übergeben konnte.

Nun erst mal einen Nissin-Nudel-Cup und ’ne Portion Milchreis mit Apfelmus, bevor es dann auf meine vier Runden in die Nacht geht. Hoffentlich hört der Regen ein wenig auf. Mindestens 4 Stunden im Regen ist nicht wirklich meine liebste Samstag-Nacht-Beschäftigung. Drückt uns die Daumen!

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