Mallorca Trainingscamp 2014 – Tag 7 – Soller – Orient

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oder »Drei Anstiege, also eigentlich nur flach«


Da ja morgen die Königs-Etappe folgen soll, wollten wir heute nicht ganz so viele Höhenmeter sammeln. Meine Beine fühlten sich nicht gut an und auch mein unterer Rücken war noch nicht wieder ganz beschwerdefrei. Entsprechend brummig ging ich in den ersten langen Anstieg. Eigentlich wollte ich nur mein Ding fahren und nicht in den Bergen mich dem Gruppen-Diktat zu einer bestimmten Aufstiegsgeschwindigkeit beugen.

Recht locker im GA2 die ersten beiden langen Anstiege nehmen, ein wenig Landschaft gucken, aber nicht trödeln. Das war das Ziel. Körner für morgen aufheben, das war mir wichtig.

Meine Mitfahrer fanden das gar nicht so toll, und wollten mich immer wieder animieren, mit ihnen zu fahren, was ich dankend ablehnte.

Heute war für mich Randoneur-Modus angesagt. Also viel im mittleren Bereich kurbeln und wenig absteigen und Pause machen.

Das Konzept ging auf, bis nach Bunyola. Dort unten auf dem Platz im Zentrum hielt ich doch kurz inne, um meine Trikottasche zu sortieren und ein Gel für den Anstieg griffbereit zu haben. Mit dem Anstieg hoch nach Orient hatte ich noch eine Rechnung offen und da dort oben sowieso unser gemeinsam geplanter Pausenpunkt sein sollte, konnte ich die 7 km dort rauf alles geben.

Ich hatte leider niemand der mich zog oder der mich jagte, so war ich bei der Pace wirklich ganz auf mich gestellt.

Oben in Orient auf der Sonnen-Terasse des Cafés brauchte ich erst einmal eine Fanta Limon und ein Cola, denn aus Gewichtsgründen hatte ich meine Flaschen unten im Tal nicht mit Wasser gefüllt. Nun war ich völlig leer.

Nach und nach trudelten die Mitstreiter ein und genossen ebenfalls die angebotenen Erfrischungsgetränke. Heiko und Micha verdrückten genüsslich die aus Bunyola mit in den Berg gebrachten Bocadillo.

Lange wurde pausiert und niemand wollte wirklich weiter, zu schön war es, einfach so in der Sonne zu verweilen, doch die schöne schnelle Abfahrt runter nach Alaro wartet noch auf uns.

Jetzt noch die vielen kleinen Wellen über Selva und das Maffay-Tal zurück mit viel Gegenwind und wenig Körnern über die Gärten und den 14% Anstieg am Golfplatz zur Home-Base. Abendessen und Entspannung erwartete uns.

Harte Runde mit über 2.000 Höhenmetern heute. Mal sehen, wie ich die Königs-Etappe morgen durchstehen werde!?

Gorg Blau bei herrlichen 20 Grad C Blick auf Palma und Bunyola CaféPause in der Sonne im Orient Micha Mr. Bokadio in Orient Fast wieder zuhause Zurück in der HomeBase

 

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