ERT 2019: Sardinien 9. Tag

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von Monte Petrosu nach Seulo


Nach einem reichhaltigen Frühstücksbüffet ging es pünktlich um 9 Uhr auf die Strecke. Wir hatten bewusst die kurze Route gewählt, da uns die gestrige Tour ganz schön beansprucht hatte.

Glücklicherweise ging es erst einmal flach an der Küste entlang. Genau das richtige Terrain zum Anschwitzen. Aber die ersten Wellen ließen nicht lange auf sich warten. Genau wie der Abzweig zu den Flamingos, den ich ignorierte. Irgendwann winkte Alex links am Straßenrand aus einem Café heraus. Eine willkommene Einladung zu einer Café-Pause. Nun war es auch nicht mehr weit zum Buffet, welches heute direkt am Strand präsentiert wurde. Lecker.

Nach der Pause ging es erstmal sehr lange, sehr dröge einer schnurgeraden Nebenstraße, mit ordentlich Gegenwind, ins Landesinnere entlang, bis uns die Garmins links in den Berg wiesen.

Der Weg erschien unwirklich: zwar mit fester Asphaltdecke, aber so zugewachsen, das kein zweispuriges Fahrzeug hindurch gepasst hätte. Dann musste ein großes verschlossenes Tor mit grossen italienischen Warnhinweisen passiert werden. Dahinter wartete ein weißer Sennenhund auf uns. Alles sehr unheimlich. So unheimlich, daß Alex kehrt machen wollte. Zum Glück konnte ich ihn überzeugen, dies nicht zu tun, denn als wir den Hund und Hügel passiert hatten, zeigte sich eine Landschaft, welche einem Winnetou Film entsprungen hätte sein können. Eine faszinierend schroffe, unberührt wirkende Natur lag vor uns. Wir zückten die Kameras.

Nun blieb es wellig und die Körner schwanden. Zeit für einen weiteren Café- und Eis-Stop, der uns neue Kräfte für die letzten 20 Kilometer verlieh. Die heutigen knapp 95 km fühlten sich auf jeden Fall anstrengender an.

Mal sehen was morgen so läuft mit fast doppelt so vielen Höhenmetern!?

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